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Die Rundreise USA-Südwest
begannen wir schon 2004 zu planen, aber 2008 wurde sie in die
Tat umgesetzt.
Geflogen sind wir
via Denver nach Tuscon AZ. Der Flughafen Denver vermittelt schon
eine gewisse Indianerlandatmosphäre. Das Flughafengebäude
sieht aus wie viele Tipis und Bilder von Indianern verschiedener
Stämme sind in der Ankunftshalle. |
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Die einzelnen Reiseziele
kannst du hier auf der Karte verfolgen ..... |
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Die Rundreise begann,
wie gesagt in Tuscon..((17)
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Wie geplant ging die
Reise gleich am 1. Tag nordwärts durch den Saltriver Canyon
zum fort Apache. (1)
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(2)
Petrified Forest
war die 2., Station. Vor 250 Millionen Jahren wurden hier Baumstämme
subtropischer Wälder angeschwemmt und mit Schlamm bedeckt
und im Laufe von Jahrtausenden durch Erusion wieder zutage gefördert.
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(3)
Canyon de
Chelly, eindrucksvolle Ruinen in der felsigen Heimat der Navajo
Indianer. Am bekanntesten sind die White House Ruins, aber es
befinden sich noch weitere Felswohnungen in den beiden Tälern.
Besichtigt können die Ruinen nur mit einem Navajoführer
werden.

(4) Hopi Indian Reservation
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Die typischen Pueblobauten
aus Stein und Adobe sind im Resevat auf verschiedenen Hochebenen
(Mesas) verteilt. Eigentlich kann in diesem kargen Land ausser
den Hopis keiner Leben, aber ihnen gelingt es, den unwirtlichen
Boden zu bebauen. Hauptsächlich Maisanbau. Das Hopireservat
umfasst 11 autonome dörfer auf einer Fläche mit fast
60 KM Umfang.
Die bekannteste Stadt ist
WALPI auf der First Mesa. Eine Heilige Stadt. Fotografieren verboten.
WALPI ist eine der am längsten durchgehend besiedelten Städte
der USA. |
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5) Monument Valley
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Das Monument Valley haben wir
schon 2000 bereist. Dieses Mal war es auch nicht sehr gemütlich,
wegen eines mächtigen Sandsturms. |
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(6) Gooseneck |

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(7) Glen Canyon |
Wildnis pur - nach jeder Kurve
eine andere faszinierende Felsformation. |
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(8) Capitol Reef |
Der Name stammt von einem Gebiet
in der Nähe des Fremont River, das die ersten Pioniere an
ein Riff erinnerte. Im 19. Jahrhundert gründeten mormonische
Siedler den Ort Fruita. Kernstück des Nationalparks ist
die Waterpocket Fold, eine über 150 km lange geologische
Formation, die sich in Nord-Süd-Richtung erstreckt. Durch
Erosion entstand dann die heutige 'Falte', die ähnlich einer
Verwerfung markante Trennlinien zwischen den geologischen Schichten
aufweist |

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Besiedelt wurde diese Gegend
(Fruita, Torrey, ...) vor mehr als 100 Jahren von Mormonen. Alte
Gebäude, wie z. B. die Gifford Mühle in Bucksnell sind
gut erhalten.
Auf der Fahrt zum Bryce Canyon
geht´s durch eine wunderschöne Landschaft. Grand staircase
Escalante, Boulder mit seinem Anasazi state park. Indian Summer
einmal anders. |
(9) Bryce Canyon
Der Bryce-Canyon-Nationalpark
liegt im Südwesten Utahs in den Vereinigten Staaten.
Der Bryce-Canyon-Nationalpark befindet sich in einer Höhe
von 2400 bis 2700 Metern und liegt damit wesentlich höher
als der nahe gelegene Zion-Nationalpark oder der Grand-Canyon-Nationalpark.
Der Park wurde um 1850 von weißen Siedlern besiedelt und
erhielt seinen Namen von Ebenezer Bryce, der sich um 1875 dort
niederließ. Der Nationalpark wurde 1924 zum National Monument
und 1928 zum National Park erklärt. Der Bryce Canyon ist
eine Märchenlandschaft aus tausenden von Kalksteinskulpturen.
Je nach Tageszeit leuchten die Türmchen, Säulen und
Schlösser in immer neuen Farbschattierungen. Die so genannten
Hoodoos wurden durch Wind, Regen und Frost aus dem relativ weichen
Gestein geschaffen. Die Färbung von weiß bis purpur
ist auf die unterschiedliche Konzentration von Eisen und Mangan
im Gestein zurückzuführen.
Die Paiute Indianer sahen im Bryce Canyon eine verwunschene Welt
aus zu Stein gewordenen Menschen. Geologisch betrachtet sind
die bizarren Felsformationen lediglich Produkt des Zusammenspiels
von Ablagerung, Hebung und Erosion. Wie Phantasievoll auch immer
man diese Formenvielfalt interpretiert, beeindruckend ist sie
immer.
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Der Zion-Nationalpark befindet
sich im Südwesten Utahs an der Grenze zu Arizona.
Zion ist ein altes hebräisches
Wort, welches oft von den mormonischen Siedlern in Utah benutzt
wurde. Innerhalb des Parks befindet sich eine schluchtenreiche
Landschaft mit zahlreichen Canyons, von denen der Zion Canyon
und der Kolob Canyon die bekanntesten sind. Die Canyons sind
aus 170 Millionen Jahre altem braunen bis orangeroten Sandstein
der Navajo-Formation entstanden. Der Park liegt an der Grenze
zwischen dem Colorado-Plateau, dem Great Basin und der Mojave-Wüste.
Durch seine besondere geografische Lage existieren im Park eine
Vielzahl an unterschiedlichen Lebensräumen mit vielen verschiedenen
Pflanzen und Tieren. |
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(11) Paria Canyon und Vermillion Cliffs
Weniger besucht, aber
ebenso spektakulär ist die Landschaft zwischen Kanab und
Page. Coral Pink Sand dunes State Park, Vermillion Cliffs - Coyote
Buttes zu denen auch "The Wave" gehört, aber hier
gibts nur beschränkten Zutritt. Eine sehr feine Beschreibung
über eine Wanderung zu den Waves findest du hier (The WAVE). Oder die Toadstoole Hoodos, Paria
Movie Set und in Page (12)
Horseshoe Bend. |
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(13) Grand Canyon Der
Grand Canyon ist spektakulär! Es ist wahrhaftig eines der
grössten Naturwunder der Welt. Es ist nicht nur ein Canyon,
sondern ein Labyrinth von Canyons und Schluchten, die im Gestein
erodiert sind. Die freigelegten vielfarbigen Sedimente nehmen
verschiedene Schattierungen an, je nach dem Einfallwinkel des
Sonnenlichtes und die Farben ändern sich je nach der Tageszeit.
Die günstigsten Übernachtungsmöglichkeiten gibt
es in Flagstaff.
(14) Oak Greek Canyon - Sedona
zwischen Flagstaff und Sedona fährt
man durch den Oak Greek Canyon. Manche bezeichnen diesen als
kleinen Bruder des Grand Canyon, was etwas übertrieben ist.
Nur ca 20 KM Länge, aber wegen seiner landschaftlichen Schönheit
ist er die zweithäufigst besuchte Touristenattraktion Arizonas.
Einen ersten Überblick und
Erklärungen gibt es am Parkplatz des Aussichtspunktes Oak
Creek Vista.
Der Canyon öffnet sich vor Sedona und gibt dessen einmaliges
Panorama aus roten Kuppen, Klippen und Spitzen frei.
Rund um Sedona beeindrucken rostrote
Monolithen und die Steilwände des Lower Oak Creek Canyon.
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Bell Rock bei Sedona |
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(15) Montezuma Well und Montezuma Castle
Der Montezuma Well liegt südlich
von Sedona. Er befindet sich unweit des Montezuma Castle. Montezuma
Well ist ein Quellteich von ca. 140 m Durchmesser. Aus dem See
fließt ein kleiner Bach, der zu Zeiten der Hohokam und
Sinagua-Indianer zur Bewässerung der umliegenden Felder
genutzt wurde.
Am Rand des Montezuma Wells befinden sich in den steilen Felswänden
mehrere Überreste alter Indianersiedlungen, die jedoch nicht
betreten werden dürfen.
Montezuma Castle, es handelt sich
um recht gut erhaltene Felsenwohnungen von Pueblo Indianern Nordamerikas,
liegt ca. 16 Km südlich von Montezuma Well. Zu sehen sind
Dwellings (Wohnräume) aus dem vermutlich 12. und 13. Jh.,
die von den 'Sinagua Indianern' erbaut wurden. Montezuma Castle
besteht aus 5 Etagen und verfügt über ca. 20 Räume
- Platz genug für schätzungsweise 50 - 100 Menschen.
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Panorama Montezuma Well mit Felswohnungen
(links oben).
Montezuma Castle |
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Vom Montezuma Castle
fuhren wir bis nach Ajo beim Organ Pipe National Monument. Hier
gibts die einzigen Übernachtungsmöglichkeiten für
einen Parkaufenthalt. Das La Siesta Motel ist eine gute und preiswerte
Unterkunft, sogar mit Pool, Was hier in der Wüste von Vorteil
war.
(16) Organ Pipe Cactus NM
Das Organ Pipe Cactus N. M. liegt
im südlichen Arizona, direkt an der mexikanischen Grenze.
Du kannst einen Ausflug nach Mexiko machen. In 5 Minuten bist
du drüben. Die Rückreiseprozedur dauert ca. 4 Stunden.
Angst vor illegalen Einwanderern. Wir wurden zweimal von der
Grenzpolizei kontrolliert.
Der Park liegt im nördlichen
Bereich der Sonora-Wüste, die sich bis nach Mexiko hinein
erstreckt. Den Namen verdankt der Park dem Orgelpfeifen-Kaktus
(Organ Pipe Cactus). Innerhalb der USA gibt es diesen nur noch
in diesen Park und seiner näheren Umgebung. Geprägt
wird das Landschaftsbild in den Ebenen auch von den bis zu 15
m hohen Saguaro Kakteen. Innerhalb des Parks gedeihen noch ca.
25 weitere Kakteenarten. Neben den Kakteen überwiegen strauchähnliche
Pflanzen wie Mesquite, Creosotbush und Paloverde. Die Hauptblütezeit
ist von März bis Juni. Die meisten Tiere der Wüste
sind nachtaktiv, verständlich wegen der Hitze am Tage. Tagsüber
sind Vögel, verschiedene Eidechsenarten und auch Schlangen
zu beobachten. Vorsicht vor Klapperschlangen. Wir hatten das
Glück ein gutes Foto vom seltenen Rotschwanzbussard (Red
Tailed Hawk) zu schiessen.
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HuF mit Organ Pipe Cactus
Red Tailed Hawk |
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von hier gings zurück
nach Tuscon. Drei Tage blieben wir hier, weil es ein günstiger
Stützpunkt für Ausflüge ist.
(17) Saguaro NP
Der Saguaro-Nationalpark
befindet sich bei Tucson, Arizona im Südwesten der USA.
Der Park liegt wie das Organ Pipe NM in der Sonora-Wüste,
und gilt als einer der schönsten und artenreichsten Regionen
dieser Wüste. Eine herausragende Pflanze hat dem Park seinen
Namen gegeben: der Kandelaberkaktus Carnegiea gigantea, engl.
Saguaro. Der Park besteht aus 2 Teilgebieten ( Ost und West).
Im Weststeil sollte man es nicht
versäumen das Arizona-Saguaro-Dessert-Museum zu besuchen.
Alle Wüstenbewohner kann man kennen lernen, wenn man sich
auf die Lehrpfade des Arizona-Sonora Desert Museum begibt. Dieses,
mitten im Saguaro National Park West bei Tucson gelegene Museum,
beherbergt über 300 verschiedene lebende Tierarten
von den wunderschönen Mountain Lions, Pumas, bis hin zu
den giftigen Gila Monsters, den Krustenechsen - und mehr als
1300 Pflanzenarten in ihrer natürlichen Umgebung. Interessant
die Klapperschlangensammlung in Terrarien.
(18) Tombstone
In Tombstone pflegt man die "Wildwestromantik".
Eine ehemalige Westernstadt. Bekanntgeblieben durch Wyatt Earp
and Doc Holliday. Heute ist die Stadt eine Touristen-Attraktion
mit verkehrsberuhigter Allen Street. Sie wirbt mit dem Slogan
The town too tough to die. Unter Einsatz vieler Platzpatronen
wird täglich auch die Schießerei von Wyatt Earp mit
den Clantons und McLaurys nachgestellt. Historisch nachgebaute
Saloons und zum Teil auch noch historische Gebäude vermitteln
das Flair einer alten Westernstadt, die Schauplatz vieler Westernfilme
war.
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.....und eine grosse Auswahl
an Büchern und Reiseführern über USA Südwesten
bei AMAZON
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Fotogalerie
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