Lefkas (Lefkada) Juni 2009

<... Kleiner Übersichtsplan

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Was Lefkas (Lefkada) so angenehm macht, ist die Tatsache, das weder Souvenirshops oder touristische Tavernen das Bild der Ortschaften bestimmen, sondern würdig gealterte Fassaden und ebensolche Menschen das Ortsbild prägen. Die Insel (eigenlich ist Lefkas eine Halbinsel) erreicht man über eine schwimmende Brücke. Ein Fährschiff, mit Auffahrtsrampen an beiden Ufern und fest verankert. Angeblich ist Lefkas touristisch noch nicht erschlossen, weil Aristotelis Onassis, dem die Privatinsel Skorpios, 2 km vor Nidri, gehört hat, seine Ruhe haben wollte und genug Arbeitsplätze für die Bevölkerung schuf, damit sie den Tourismus nicht brauchten. Ein Grund für den fehlenden Tourismus ist bestimmt auch der Umstand, dass Lefkas über keinen Flughafen verfügt. Daher sind wir auch via Athen angereist und mit einem Leihwagen hierher gefahren.

Oberflächlich kann man die Insel an einem Tag erkunden. Wenn man sich aber Zeit nimmt, offenbart sich einem die landschaftliche Schönheit und Vielfalt.

Durch die Insel zieht sich ein Bergmassiv, dass bis auf 1152m ansteigt. Die Gegend ist nur dünn besiedelt, aber man hat einen wunderschönen Ausblick über die gesamte Insel. An der Westküste gibt es dutzende paradiesische Strände, die über enge, kurvenreiche Wege zu erreichen sind. Unser Lieblingsstrand wurde Kalamitsi. Sehr romantisch mit den im Meer liegenden Felsbrocken. Ausserdem gibt es dort einen kleinen Imbissstand mit guten Souvlaki, kaltem Bier und dazu einen Ouzo. Die Betreiber (Mutter mit 2 Kindern) waren ausgesprochen freundlich und vermieten auch Liegestühle und Sonnenschirme zu moderaten Preisen.

Der bekannteste Strand an der Westküste ist aber Porto Katsiki. Hier legen auch viele Ausflugsboote an. Das türkisblaue Wasser und der weisse Sand des Strandes sind unübertrefflich.

Einzigartig auf Lefkas ist auch die Mischung der Wälder. Oliven und Pinien gemischt. Angeblich nur auf Lefkas zu finden. Die Pinienwälder ziehen sich im Westen auch über die schroffen Felsen bis zu den Stränden.

Im Süden, auf der Halbinsel Lefkata steht auf einem Felsvorsprung ein romantischer Leuchtturm. Dem Mythos zufolge soll hier Aphrodite in die wogenden Fluten gesprungen sein, und zwar aus Liebeskummer über den Tod von Adonis.

Von den Gebirgsdörfern ist Eglouvi am interessantesten. Auf 750m Seehöhe gelegen ist es das Anbaugebiet der besten Linsen Griechenlands. Hier, in einem Kafenion, im Schatten von mächtigen Platanen, Rast zu machen ist zu empfehlen.

Auf der Unterkunftssuche trafen wir den freundlichen Dimitri, welcher uns in Vassiliki auf der Strasse stoppte, um uns sein Appartement zu empfehlen Dimitris Studios. Wir haben es aber nicht bereut. Moderater Preis, direkter Meerblick mit Strand unmittelbar vor dem Haus (der Pool eines Nachbarhotels kann mitbenutzt werden). Ausserdem hat Dimitri WLAN und man kann seine Urlaubsfotos gleich vom Balkon mit Meerblick aus, via email verschicken.

Auch an der Südküste gibt es einige ruhige Buchten. Geheimtipp - Sivota. Eine Fischtaverne neben der anderen. Hier kann man tatsächlich guten gegrillten Fisch essen, Hauswein eingeschlossen, und man wird nicht geneppt.

 

< Blick auf Vassiliki, bei Dimitris Studios.

< Strand von Kalamitsi an der Westküste

Fahrt durchs Gebirge, Blick auf Skorpios, die Insel des Aristoteles Onassis. >

Tagesausflug mit Boot nach Kefallonia und Ithaka. >

Anreise von Athen via Korinth. Eine Übernachtung in Korinth und Sightseeingtour nach Epidauros (Theater) Mykene, Nauplio.

Epidauros - Theater Nauplio

Mykene

Haus der Eleni
Haus der Eleni in Lia (Da wir schon mal in der Gegend waren, wollte Friedl auch Lia sehen), die Heimat von Eleni Gatsouyannis aus dem Bergdorf Lia an der albanischen Grenze, die gestorben ist, damit ihre Kinder leben können. Ihr Sohn Nicolas Gage hat ihre Geschichte niedergeschrieben. Film mit Kate Nelligan, John Malkovich und Linda Hunt in den Hauptrollen.

"ELENI" Kann als Buch und DVD bei AMAZON bestellt werden.

 

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